Yeah! Ich habe Andi von Barsch-Junkie besucht und wir hatten einen richtig geilen Tag ;-).

Da ich diese Woche Urlaub hatte, habe ich mit Andi ein Treffen ausgemacht. Erst schien es zwar ins Wasser zu fallen u.a. wegen Wetter und störanfälligem Internet :-D, doch dann ging alles gut und die Vorfreude auf das Treffen war vorprogrammiert.

Also am Donnerstag früh raus, auf die Autobahn und mega aufgeregt Richtung Heidelberg, „Auf Wiedersehen Hessen und Willkommen in Baden Würtemberg“ stand auf den Schildern ;-).

Im Heidelberger Umland angekommen, Andi eingesammelt und ab ans Wasser. Wir hatten uns schon wegen einpaar Spots unterhalten und darauf geeinigt einen neuen Spot anzufahren. Also Navi an und Go, nach kurzer Zeit dann – hmm, wo führt uns das Navi denn hin? Oh direkt zum neuen Spot! Aber vorher brauchte ich ja eine Tageskarte fürs Gewässer. Also die Route geändert und erstmal zum Angelladen Rolands Angeltreff.

Als wir dann die Tageskarte hatten, konnte wir endlich zum Wasser. Ich merkte wie ich langsam Zappelig wurde, da es ca. ab 16 Uhr Regnen sollte und wir das bewölkte, aber trockene Wetter ausnutzen wollten.

Am Platz angekommen, schien dann sogar die Sonne ;-), also vom Pulli zum Shirt gewechselt, die Ausrüstung geschnappt und ab ans Wasser.

Nachdem wir etwas durch den kleinen Wald gelaufen waren, bot sich uns ein wunderschöner Spot. Wie im Bilderbuch, die Vögel zwitscherten, die Mücken flogen und der Altrhein machte eine schöne Kurve, mit Bäumen deren Kronen über das Wasser ragten.

Nach den ersten paar Würfen sagte ich Andi „Ich hoffe, dass du den ersten Fisch fängst“. Klar wünscht man sich beim Heimvorteil auch den ersten Fisch zu haben, aber auch ohne war das Treffen schon Perfekt, mit Andi kann man über Gott und die Welt reden und es wird auf keinen Fall langweilig ;-).

Nach einpaar Würfen, machte Andi mit der Rute einen den Anhieb, Fisch? Ne, Hänger! … Hey er gab nach, heraus kam ein Stockaal, unser erster Fang.

tight-lines meets barsch-junkie Stockaal
Unser erster Fang, ein Stockaal.;-)

Nach einpaar weiteren Würfen wechselten wir den Spot. Wie gesagt war der Platz für uns neu. Daher musste erstmal Ufer, Wassertiefen, Bodeneigenschaften, Strömung etc. erkundet werden, was wir beim Werfen nebenher machten und zusätzlich natürlich Eventualitäten durchsprachen, welche Köder, Farbe, an welcher Methode.

Also machte ich am Texas-Rig weiter und wechselte die Köder und Andi nahm das Caroliner-Rig.

Dann, „Hab einen!“ rief Andi zu mir rüber. Ich schnell den Kescher geschnappt und gesehen das es ein Barsch war. Die Freude ist hier nur schwer zu beschreiben. „Yes!“ sagten wir uns beide und haben uns riesig gefreut. „Das ist das i Tüpfelchen unseres Treffens!“ Foto gemacht und zurück gesetzt. Vor lauter Freude haben wir das Messen komplett vergessen.

tight-lines meets barsch-junkie Barsch
Gekonnt mit dem Finger unterstützt 😉

Nach weiteren Würfen sagten wir uns „War wohl der einzige an dem Spot“ und versuchten es weiter. So langsam zog es sich immer mehr zu und uns war klar, der angekündigte Regen plus Gewitter war im Anmarsch.

Als die ersten Tropfen herunter kamen, gab es links von uns einen riesen Platscher. Was war das? Da ich gerade die UL Rute in der Hand hatte, habe ich den Spot einfach mal mit dem reins Curly Curly am T-Rig angeworfen.

Nach dem vierten Wurf dann, Bam! Ich rief nur rüber „hab ihn!“ Andi kam mit dem Kescher. Der Drill dauerte gefühlt echt lang, immerhin konnte Andi auch ein Foto vom Drill machen 😉

tight-lines meets barsch-junkie Drill
Na, was ist es bei mir?

„Der fühlt sich richtig groß an“ sagte ich nur und dann, keine Bewegung mehr… Hänger? Nee der hatte sich auf den Boden gesetzt. „Ist es vielleicht ein Waller? Bitte nicht auf der UL,“ hörte ich mich nur sagen.

Doch dann surrte die Bremse wieder und ich war froh, als ich ihn weiter aus der Strömung raus drillen konnte. Sobald der Fisch die Strömung verlassen hatte, „häh, ist der jetzt ab?“ Ich merkte kaum Widerstand und dachte dass der Fisch wohl ab sei. Aber Gottseidank doch nicht, als er dem Ufer nah kam, konnten wir einen Zander erkennen. Sicher in den Kescher eingelocht, dann der gemeinsame Jubelschrei und wir waren uns einig „one of the best days in our live“.

tight-lines meets barsch-junkie Zander
Schöner 50er Zander!
tight-lines meets barsch-junkie Regen
Darauf kam es dann richtig runter.

Also Foto, diesmal noch schnell Messen und ab ins Wasser ;-).

Danach wurde der Regen richtig stark. Wir freuten uns über den gelungenen Tag und beschlossen nun zum Auto zu laufen und den Tag abzuschließen.

Pitschnass kamen wir zwar am Auto an, doch der Regen und Donner am Ende des Tages machte den ganzen Tag nur noch perfekter :-).

tight-lines meets barsch-junkie Selfi
Nass vom Regen und glücklich ;-).

An so einem genialen Tag, seinem Hobby nachzugehen und das mit Andi, ich hab mich sehr geehrt gefühlt. Hiermit möchte ich nochmals Vielen Dank sagen.

Bin mal gespannt wann ich den Rest der FAMILIE persönlich kennen lerne und was man noch so gemeinsam erlebt, den da sind wir uns einig, es war definitiv nicht das letzte mal ;-). Also ab nach Hause und auf ein neues Freuen.

Im diesen Sinne tight-lines.

Join the discussion 2 Comments

  • Einfach ein genialer Tag mein bester, aber das war mir fast schon klar. Da waren die beiden Fische das „I“ Tüpfelchen. Auch ohne hatten wir eine menge Spaß und wir müssen das unbedingt bald wiederholen. Spätestens ab 16.5 dann kann ich endlich wieder gezielt und mit voller Waffenpower auf meine gestreiften Lieblinge fischen.

    Ich freue mich aufs nächste Treffen.

    Andi von Barsch-Junkie.de

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